Cello nach Jacobus Stainer

VIOLONCELLO 4/4-GRÖSSE

Modell nach Jakob Stainer (Absam in Tirol 1621 – 1683)

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cello_R58Wussten Sie, dass im 17. und 18. Jahrhundert nicht Stradivari sondern der Tiroler Geigenbauer Jacob Stainer am häufigsten kopiert wurde? Es war der Klang seiner Instrumente, der den Geschmack der Zeit traf und ihn zum Favoriten machte. Leichte Ansprache der Saiten, eine sinnlich sonore Klangentfaltung die auch tragfähig ist – das wusste man nicht nur in Venedig zu schätzen. Leider hatten die Stainer-Kopisten des 19. Jahrhunderts die Bäuche dieser Instrumente immer mehr anschwellen lassen. Das machte den Klang zwar nasal, doch fand man das wohl sehr romantisch. Nun fanden wir aber in China einen sorgfältig arbeitenden Kopisten gefunden, dessen Instrumente dem ursprünglichen Klangideal von Jacob Stainer sehr nahe kommen.

Korpuslänge: 75,2 cm
Korpusbreite oben: 35,7 cm
Korpusbreite unten: 44,5 cm

Mensur auf der Decke: 40,6 cm
Halsmensur: 28,2 cm

Deckenholz: Gleichmäßig und gerade gewachsene Bergfichte mit leichtem Haselwuchs
Bodenholz: Gleichmäßig tief geflammter Bergahorn mit Mittelfuge
Zargen- und Halsholz: Tief geflammter Bergahorn von auffälliger Schönheit
Lack: Spirituslack in klassischer Zusammensetzung aus Naturharzen, von Hand aufgetragen, Altimitation nur angedeutet
Bestandteile: Wirbel aus Ebenholz in Herzform, Knöpfchen und Kragen aus Buchsbaum; Wittner-Feinstimm-Saitenhalter; 80 cm langer Weidler-Stachel
Saiten: Larsen-Saiten aus Dänemark (G- und C-Saite mit Wolfram umsponnen)

Inventar-Nr. R58

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