Das Europäische

Violoncello 4/4-Größe
Modell: Nach Stradivari                     

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cello_13_110Das Holz aus den Tiefen der transsylvanischen Wälder, das Instrument von einem in Siebenbürgen gebaut (der vielleicht in Italien gelernt hat) der Lack im Frankenland aufgetragen, die Saiten aus Dänemark und zum spielfertigem Cello im nordrhein-westfälischen Dortmund fertiggestellt – wenn das nicht für den Erfolg der Öffnung europäischer Grenzen spricht! Bei diesem Instrument kann man es fühlen, hören und sehen. Kaufentscheidend sind aber nicht nur diese Sinneserfahrungen, sondern letztlich auch der Preis! Auch der ist ein Wunder der Neuzeit, denn eine Qualität, die vor wenigen Jahren für viele noch unerschwinglich war, ist jetzt auf ein Zehntel der Kaufsumme geschrumpft. Zugegeben, mit den neuesten Qualitäten aus dem fernen China kann man ähnliche Erfahrungen machen. Für die innereuropäische Zusammenarbeit sprechen aber die kürzeren Wege und nicht zuletzt immer noch die mögliche sprachliche Verständigung. Und sei es nur über das herkömmliche Telefon.

Korpuslänge: 75,7 cm
Korpusbreite oben: 35 cm
Korpusbreite unten: 44 cm
Mensur auf der Decke: 40 cm
Halsmensur: 28,2 cm
Deckenholz: Bergfichte, gerade und fehlerlos gewachsen mit engem Abstand der Jahresringe. Gespalten und mit Mittelfuge.
Bodenholz: Bergahorn mit enger, tiefer und gleichmäßiger Flammung
Zargen- und Halsholz: Wie das Bodenholz
Lack: Rötlich-braun und dunkel, mit leichter Abschattierung an den üblichen Abnutzungsstellen aber ohne Altersimitation. Der Lack ist von Hand auspoliert.
Bestandteile: Wirbel aus Ebenholz; Wittner-Feinstimm-Saitenhalter; Bender Klang-Stachel
Saiten: Larsen-Saiten aus Dänemark (A & D Soloist, G- und C-Saite Larsen Magnacore mit Wolfram umsponnen)

Inventar-Nr. 13/110

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