Geige aus den 30er Jahren

Geige 4/4-Größe

Modell nach Andrea Guarnerius                      

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geige_F32Unter Verwendung von erstklassigem Tonholz wurde diese Violine nach dem Modell des Cremoneser Geigenbauers Andreas Guarnerius (1626-1696) gebaut. Herstellung zwischen 1930 und 1940, wahrscheinlich in Deutschland. Ein leichtes Craquelé weist auf die Verwendung von Propolis im Lack hin. Die Lackfarbe ist nussbraun und geht am Boden mit leichten Abschattierungen ins Rötliche. Insgesamt eine handwerklich hervorragende Arbeit.

Neben dem Saitenhalter findet sich ein von uns reparierter Deckenriss auf dessen Haltbarkeit wir 10 Jahre Garantie geben.

Korpuslänge: 35,8 cm
Korpusbreite oben: 16,5 cm
Korpusbreite unten: 20,4 cm
Deckenmensur: 19,5 cm

Halsmensur: 13,0 cm
Deckenholz: Aus sehr feinjährig, gleichmäßig und gerade gewachsener Bergfichte.
Bodenholz: Zweiteilig aus tief geflammtem Bergahorn.

Zargen- und Halsholz: Aus breit und tief geflammtem Bergahorn.
Lack: Spirituslack auf goldgelben Grund.
Bestandteile: Pirastro-Obligato-Saiten, Feinstimmsaitenhalter von Wittner, Kinnhalter aus Ebenholz, Wirbel: engl. Modell aus Ebenholz mit Buchsbaumkragen und Buchsbaumknöpfchen.

Die Violine wurde 1997 in unserer Werkstatt restauriert, wobei das Griffbrett durch einen Halskeil leicht angehoben werden musste. Nachdem sie 2013 den Besitzer wechselte, wurde so in diesem Jahr nochmal generalüberholt.

Inventar-Nr. F32

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